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Mein Blog

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Château Carteau

Posted on March 19, 2021 at 4:57 AM Comments comments (0)
März 2021 - Newsletter

Heute möchte ich dir einen Wein vorstellen, den ich seit der Gründung von Boitel Weine im 2012 in meinem Sortiment habe. Ich trinke ihn heute immer noch so gerne und wenn ich am Abend durch meinen Weinkeller gehe, um einen Wein fürs Abendessen zu holen, greife ich oft zu dieser Flasche. Wenn ich dann den Wein im Weinglas begutachte, seine tiefrote dunkle Farbe bewundere, daran rieche und den ersten Schluck nehme, erfahre ich immer einen Wowmoment und bekomme die Bestätigung: Ein preiswerter Wein mit viel Trinkgenuss. Das führt dann wiedermal dazu, dass ich an diesem Abend zu viel Wein trinke.

Château Carteau St. Emilion Grand Cru

Das 16 Hektar grosse Weingut im St. Emilion gehört seit fünf Generationen der Familie Bertrand. Heute wird es von Jaques Bertrand und seinen drei Kindern betreut. Sie alle teilen diese grosse Liebe und Begeisterung für die Rebe und den Wein. Die Arbeit an der Rebe und im Weinkeller erfolgt sehr sorgfältig und mit den höchsten Qualitätsansprüchen. Die Bepflanzung besteht aus 65% Merlot, 30% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon. Die Trauben sind handverlesen und die Weine werden in neuen Eichenfässern 12 Monate ausgebaut.

Die Weine sind von einer grossen Finesse und Eleganz. Die Tannine sind samtig und unterstützen die Kraft des Weines, ein voller Wein mit viel Trinkgenuss. Die Jahrgänge 2015 und 2016 sind jetzt schon trinkreif.

Ich biete bei diesem Wein fünf Grössen an: 0.375l,  0.5l,  0.75l,  1.5l. Interessant ist die Halbliterflasche, wenn die 0.375l zu klein und die 0.75l zu gross ist.

Der Wein hat auch international Anerkennung. James Suckling bewertet die  Jahrgänge 2014/15 mit 93 Punkten 2016 mit 92 Punkten. 

Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2016 1.5l       Fr. 61.-
Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2016 0.75l     Fr. 29.-
Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2016 0.375l   Fr. 16.-

Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2015 1.5l       Fr. 61.-
Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2015 0.75l     Fr. 29.-
Château Carteau, St. Emilion Gran Cru 2015 0.5l       Fr. 22.-

Die Geschichte

Im 2010 arbeitete ich ein volles Jahr bei Château Faugères im Weinkeller und im Rebberg und lernte alle Arbeiten kennen. Auch in Frankreich braucht man ein Bankkonto, damit der Lohn überwiesen werden kann. Ich ging dann in St. Emilion in den Credit Agricol. Innen sah ich einen Anschlag: „Tournoi de Tennis des Veterans de St. Emilion“. Natürlich wollte ich in Frankreich auch meinen Lieblingssport ausüben und nahm am Turnier teil. Das Turnier gewann ich nicht, dafür kam der Captain der ersten Mannschaft auf mich zu und fragte mich, ob ich in seiner Mannschaft mitspielen wolle. Das tat ich dann auch und war von Anfang in eine Gruppe von guten und sympathischne Spielern. Der Captain aber ist der Mann einer der Besitzerinnen von Château Carteau. So lernte ich das Château und den Wein kennen und es entstand eine Freundschaft.

Herzlicher Gruss
René Boitel





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Degustation mit Microlino

Posted on December 28, 2019 at 10:31 AM Comments comments (0)

Degustation im Showboom von und mit Microlino

"Zum Abschluss des Jahres machen wir (siehe unten) noch einen Event zusammen. Aperohäppchen, Champagner, erlesene Weine, toscanisches Olivenöl und exquisites, filtriertes Wasser sind zum Degustieren da. Auch stellt eine Künstlerin ihre Bilder aus."

Die Teilnehmer waren:

Wim Ouboter Microlino
Erika Meier Weingut Herdade da Cardeira 
Pierre André Schaerer, toskanisches Olivenöl
Filtriertes Wasser Michael Sieber
Ona Sadkowsky Künstlerin
René Boitel Boitel Weine


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GC-Sommerbreeze 2019

Posted on December 28, 2019 at 10:03 AM Comments comments (0)
Grasshopper Club Tennis Couvert

Sommerbreeze 2019

Es war ein schönes Sommerfest auf der Tennisanlage an der Kartausstrasse, wo ich Mitglied bin. Boitel Weine durfte die Weine zur Verfügung stellen: 

Prosecco Cuvée del Fondatore, Millesimato DOCG, Valdobiadene

Urbanihof, Grüner Veltliner Classic, 2016, Wagram, biologischer Rebbau

Bodega Monteabellon, Acappela Crianza 2016, Ribera del Duero


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Besuch auf Château Faugères St. Emilion und Château Lafaurie Peyraguey Sauternes

Posted on October 9, 2018 at 11:26 PM Comments comments (0)
Château Faugères, Grand Cru Classé, St. Emilion
 
Nach längerer Abwesenheit habe ich Chateau Faugères wieder einmal besucht. 2010 habe ich dort ein Sabbatical gemacht und ein volles Jahr von Frühling 2010 bis Frühling 2011 im Rebberg und im Weinkeller gearbeitet. Es war eine grandiose Zeit.
 
In der Zwischenzeit wurde Château Faugères von Grand Cru auf Grand Cru Classé aufgewertet. Der Ch. Péby wurde separat vinifiziert, bekam auch die Grand Cru Classé Auszeichnung und wird in 2 Jahren die Biozertifizierung erhalten. Über weitere Erneuerungen schreibe ich ein nächstes Mal.
 
Ich habe mich auf den Besuch sehr gefreut, konnte ich doch einige meiner Freunde und Bekannten wiedersehen und meine Lieferanten vor Ort besuchen. 
 

Château Carteau Grand Cru im Familienbesitz Bertrand mit Catherine Batlot-Bertrand


 
Château Lafaurie Peyraguey, 1er Grand Cru Classé, Sauternes
 

 



Grosses Interesse hatte ich auch am Weingut Ch. Lafaurie Peyraguey, das Silvio Denz, Besitzer von Ch. Faugères im 2014 gekauft. Das Schloss ist wunderschön und wurde zu einem Relais Château Hotel mit 14 Zimmern umbauen. Es beinhaltet auch ein Gourmet – Restaurant mit einer exquisiten Weinkarte. Die Eröffnung war am 23. Juni 2018 zum 400. Geburtstag von Ch. Lafaurie Peyraguey. 
 
Das Weingut gehört zu den ganz grossen Sauternes Produzenten und liegt in unmittelbarer Nähe von Ch. d’Yquem. Seit dem Kauf von Silvio Denz stellt das Weingut auch wieder Weissweine aus den typischen Bordeaux Weissweintrauben Semillon und Sauvignon her. Ich finde sie ausgezeichnet und man kann sie an meiner nächsten Degustation im Novembermit dem Sauternes degustieren.  
 


vlnr David Bolzan CEO Vignobles Silvio Denz  –  René Boitel –  Silvio Denz
 
Der Herstellungsprozess von Sauternes
 
Die Gegend von Sauternes und Barsac ist prädestiniert und einzigartig für die Süssweinproduktion. Zwei Flüsse treffen sich hier – Die Cirone, ein Fluss mit kalten Wasser aus den Bergen und die Garonne mit warmen Wasser. Der Temperaturunterschied bewirkt im Herbst einen Morgennebel, der erst gegen Mittag verschwindet. Die Feuchtigkeit des Nebels begünstigt die Bildung des Botritispilzes, der sich an die Trauben heftet. Nach einer gewissen Zeit schafft es der Pilz in die Traube einzudringen. Diese verliert Flüssigkeit, was zu einer grösseren Konzentration an Zucker und Aromen führt. Dieser Prozess ist gewollt, führt aber zu einer viel geringeren Produktionsmenge. Zur Bekämpfung des Pilzes scheidet die Traube ein Sekret aus, das sich positiv auf die Aromen des Saftes auswirkt.
 
Nach der Ernte wird im Gärungsprozess der Zucker in Alkohol umgewandelt. Damit nicht der ganze Zucker umgewandelt wird, wird der Gärungsprozess mit Sulfat oder Kälte gestoppt. Die grosse Kunst beim Unterbrechen des Gärungsprozesses ist eine interessante Balance zwischen Süsse und Säure zu finden. Bei zu viel Süsse wirkt der Wein klebrig und verliert an Frische. 

Der Sauterne ist eine Cuvée aus Semillon, Sauvignion Blanc und Muscadelle. Semillon hat den grössten Anteil mit ca. 80%, weil diese Traube sehr anfällig auf den Botrytispilz ist. Sauvignion Blanc gibt dem Sauternes die nötige Säure und Muscadelle ist ein Geschmackslieferant.
 

 

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Ribera del Duero

Posted on May 12, 2015 at 9:44 AM Comments comments (0)

Ribera del Duero, Spanien
 
Das Ribera del Duero ist eines der berühmtesten Weingebiete Spaniens. Weine wie Vega Sicilia, Pingus, Mauro stammen aus diesem Gebiet. Für mich stellte sich die Frage, wie ich Weine aus dem Ribera del Duero von Produzenten finde, die vertraglich noch nicht für den Absatz in der Schweiz gebunden sind.

Die Weinzeitschrift Vinum hat mir bei meiner Suche geholfen. Aus Degustationsnotizen habe ich 3 Weingüter gefunden, die gut bewertet wurden und noch keine Vertretung in der Schweiz hatten. Dann wurde der Flug gebucht – Donnerstag hin und Sonntag zurück, Hotels reserviert, Auto gemietet und die Besuche bei den Winzern vereinbart – alle am Freitag, weil am Wochenende nicht gearbeitet wird.
Donnerstag Nachtessen und Übernachtung in Madrid – spannend und interessant, nach vielen Jahren, die Stadt zu besuchen, wo ich früher auch mal gearbeitet und noch Freunde habe – am Freitag schon früh das erste Meeting in Madrid – Exportabteilung Marques de Velilla, dann 2,5 Stunden Fahrt ins Ribera del Duero, Besichtigung und Degustation der Weine auf den Weingütern. Am Abend ausruhen im schönen Hotel Las Scalas in Penafiel.

Samstag und Sonntag hatten wir dann Zeit das Ribera del Duero (Ufer des Duero) zu besichtigen. Ein sehr schönes, fruchtbares Tal, wo links und rechts des Flusses die Reben wachsen und mehrheitlich  Landwirtschaft betrieben wird.

Fazit Weine:
Ich war etwas enttäuscht von den Weinen. Die teuren Weine waren auch nach 6 Jahren wenig elegant mit harten Tanninen und viel Säure, kräftig und voll im Mund mit undurchsichtige Farbe und bereiteten wenig Genussfreude.

Von den 16 degustierten Weinen fand ich 3 Rotweine und 1 Weisswein, die mir einerseits sehr gut gefielen, Preis/Leistung stimmte und das Terroir integrieren – das heisst, typische Weine aus dem Ribera del Duero.
 
Marques de Velilla, Roble, 2013                  Fr. 14.90
100% Tempranillo, 6 Monate im Eichenfass, fruchtig mit Kraft und Schmelz.
 
Marques de Velilla, Crianza 2012               Fr. 19.90
100% Tempranillo, 12 Monate im Eichenfass, feine Tannine mit angenehmer Säure, aromatisch, voll im Munde.
 
Monteabellon, Acappella, Crianza 2012     Fr. 16.50
100% Tempranillo, 12 Monate im Eichefass, elegant mit feinen geschliffenen Tanninen und angenehmer Säure, aromatisch.
 
Monteabellon, Acappela, Verdejo 2013      Fr. 13.90
100% Verdejo, Süsse und Säure sehr angenehm vereint, aromatisch, frisch und knackig.
 
Bestellen: www.boitelweine.ch/Bestellen 
 
Alle Weine können an meiner Degustation vom 20. Mai im Hotel NI-MO Seefeldstr. 16 in Zürich von 17h30 bis 20h30 degustiert werden.
 
Fazit Reise:

Spannende und interessante Reise, wo neben dem Weinauftrag noch Zeit für Land und Leute blieb und es noch viel zu erzählen gäbe.











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Prowein und Grüner Veltliner

Posted on May 1, 2015 at 6:11 AM Comments comments (0)
Message of a Boitel

Am 15. März habe ich die Weinmesse Prowein in Düsseldorf besucht -   am Morgen mit dem Flugzeug hin und Abend wieder zurück – schnell und effizient. Prowein ist wahrscheinlich die grösste Weinmesse der Welt. Riesige Hallen nach Ländern aufgeteilt – Weinproduzenten aus der ganzen Welt – schöne Stände – geschmackvoll eingerichtet – ein Traum für jeden Weinsuchenden. Das Ganze ist so gross, dass sehr organisiert vorgegangen werden muss. Es braucht im Vorfeld eine solide Vorbereitung.    

Mein Ziel war einige meiner Weinproduzenten zu besuchen und die neuen Weine zu degustieren. Vor allem aber wollte ich zwei Grüne Veltliner für mein Sortiment finden. Zu diesem Zweck habe ich im Vorfeld im Internet recherchiert und vier Winzer gefunden, die Auszeichnungen für ihren Grünen Veltliner bekommen haben und in der Schweiz nicht vertreten sind. Drei davon habe ich im Verzeichnis von Prowein gefunden, auf der Messe besucht und die Weine degustiert. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Wahl traf das Weingut Urbanihof aus der Wagram in Österreich. 

Das Weingut wird in der 11. Generation von der Familie Paschinger geführt, die mich sehr professionell in ihre Weinwelt eingeführt hat. Das Weingut ist international ausgerichtet und erntet jedes Jahr diverse Auszeichnungen für ihre Weine. 

Das Weingebiet Wagram liegt zwischen dem Kamptal und Wien und grenzt im Süden an die Donau. Die terrassenförmige Landschaft mit Lössboden und die günstigen klimatischen Gegebenheiten wie viele Sonnenstunden, heisse Sommertage mit kühlen Nächten sind hervorragende Eigenschaften für das Heranwachsen eines typischen Grünen Veltliners.

Mir gefällt beim Grünen Veltliner das Süss-Säurespiel, mit knackiger würziger Frische, das sich zum Apero sowie zum Essen eignet. Bei der Auswahl habe ich mich für die folgenden zwei Weine entschieden:

Der Grüne Veltliner Classic 2014:
Typischer Grüner Veltliner Duft mit mineralischer Note und feiner Kräuterwürze, knackiges Süss-Säurespiel, Frische mit saftiger Frucht, anhaltend, Alkohol: 12% Vol.
Verkaufspreis: Fr. 17.50  Bestellen: www.boitelweine.ch/Bestellung

Grüner Veltliner Alte Reben 2014:
Alte Reben wird vom ÖsterreichischenWein Guide Falstaff jedes Jahr mit 90 Punkten und mehr bewertet. Typischer Grüner Veltliner Duft mit mineralischer Note , am Gaumen dicht und vollmundig, dabei aber lebendig und frisch, mit gut balanciertem Frucht-Säure-Spiel und schöner Länge. Alkohol: 13.5% Vol.
Verkaufspreis: Fr. 23.50    Bestellen: www.boitelweine.ch/Bestellung


Die Weine können an meiner Degustation vom 20. Mai im Hotel NI-MO an der Seefeldstr. 16 in Zürich von 17h30 bis 20h30 degustiert werden.

Herzlicher Gruss
René Boitel

 
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Prosecco und Foss Marai

Posted on November 12, 2014 at 6:27 PM Comments comments (0)
Mein Besuch bei Foss Marai, Proseccohersteller im Valdobbiadene:

Auf dem Weg an den Gardasee, wo ich ein paar Tage in Torbole zum Windsurfen verbrachte, machte ich einen Umweg ins Valdobbiadene, eine Ortschaft/Gebiet, wo die besten Prosecchi produziert werden. Valdobbiadene ist eine von 15 Ortschaften, die im 2010 die höchste Bezeichnung DOCG bekommen hat.
Prosecco war früher der Name einer weissen Traubensorte. Heute nennt man diese Glera. Seit dem 2010 ist Prosecco eine geschützte Herkunftsbezeichnung und umfasst das Gebiet um Treviso in der Region Venetien.


Foss Marai gehört zu den Vorzeigeherstellern. Obwohl die Firma je nach Jahr ca. 1,8 Millionen Flaschen verkauft, gehört sie zu den mittelgrossen Produzenten von Schaumwein. Es wird viel in Forschung und Entwicklung investiert, damit der Qualitätsstandart weiter verbessert werden kann. Dabei geht es Foss Marai nicht darum, etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen, sondern das Beste aus der Gleratraube, was Geschmack, Aromen und Säure betrifft, herauszuholen. Auch das Marketing stimmt: Schöne Flaschenformen und mit klassischen Verpackungen begleiten die Professionalität von Foss Maria.

Schaumwein oder Prosecco Spumante ist eine Bezeichnung für die Herstellung der Kohlensäure durch Tankgärung. Die Kohlensäure entsteht, indem Hefe und Zucker zugeführt wird. Beim Champagner geschieht dies in der Flasche, beim Prosecco im grossen Stahltank. Bei Foss Marai wird die zugefügte Hefe aus den Häuten der Gleratraube gewonnen, eine Eigenentwicklung, die eine feine Perlage bewirkt.

Ich wurde von Foss Marai sehr herzlich empfangen. Man hat mir die ganze Kellerei gezeigt. Bei der Degustation konnte ich noch die Produkte degustieren, die ich noch nicht kannte.

Auch Carlo Biasiotto, der Besitzer (siehe Foto) hat sich Zeit genommen, mir bei der Degustation die Philosophie von Foss Marai darzulegen: „Eine Flasche Foss Marai zu entkorken bedeutet unser Geheimnis zu enthüllen. Wir versuchen die Traube in die Flasche zu bringen mit all ihren Düften und Geschmacksrichtungen, ohne etwas wegzunehmen oder hinzuzufügen.“

Von den vielen Produkten habe ich Guia gewählt. Der Name kommt von der Ortschaft Guia (siehe Foto),  wo Foss Marai liegt. Guia ist eine kleine Produktion aus den besten Lagen, ein Brut und Jahrgansprosecco, das Flaggschiff von Foss Marai. James Suckling (ex. Winespectator) gibt ihm 90 Punkte. Sehr feine Perlage, gehaltvoll im Abgang, nicht zu süss und nicht zu sauer mit 9-10 mgr. Restzucker.

Neu aufnehmen möchte ich ein neues Produkt. Es ist auch eine kleine Produktion und ein Millesimato wie Guia, hat etwas mehr Restzucker, ein Extra Dry, und heisst Nadin, vom gleichnamigen Rebberg.

Guia und Nadin:
1 Fl. 0.75 cl Fr. 19.80
6 Fl. inkl. Transport Fr. 135.-

Die Produkte sind auch in der Magnumflasche verfügbar.


 
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Naturweine - Vini Naturali - Vins naturels

Posted on May 5, 2014 at 3:32 AM Comments comments (0)
Naturwein - Vini Naturali – Vin Naturel

Während vieler Jahre sehr umstritten, haben sich heute die Naturweine auf den internationalen Weinmärkten etabliert. Ich hatte letztes Jahr im Mai die Gelegenheit die internationale Weinmesse der Vini Naturali in Navelli (Pescara) mit ca. 100 Winzern zu besuchen. Es eröffnete sich mir nicht eine neue Weinwelt. Doch ich war positiv erstaunt über die Weine, deren Qualität und Geschmack.

Was unterscheidet diese Weine von den konventionell hergestellten Weinen?

Im Rebberg werden nur natürliche Stoffe zum Düngen und gegen Krankheitserreger verwendet. Es wird biodynamisch angebaut. Im Weinkeller wird in erster Linie die Menge an Schwefel reduziert. Einem konventionell hergestellten Rotwein wird ca. 150 mg/l Schwefel zugeführt, dem Naturwein nur 20% davon. Beim Weisswein ist es noch extremer: 200 mg/l, versus 40 mg/l. 

Die Schwefelzufuhr während dem Produktionsprozess, dient der Sterilisierung und Konservierung des Weins. Dies ist sehr wichtig, damit der Wein stabilisiert und für mehrere Jahre haltbar gemacht werden kann. Ohne Schwefel ist das Risiko gross, dass die Weine sich verändern, z.B. oxidieren und üble Gerüche produzieren.  

Produzenten von Naturweinen haben aber gezeigt, dass durch saubere Weinherstellung die Schwefelzufuhr minimalisiert werden kann (auf 20%). Auch werden den Naturweinen, im Gegensatz zu konventionellen Weinen, keine andere chemische Stoffe zugeführt. Die Liste von erlaubten chem. Zusatzstoffen für die Weinherstellung ist lang und muss auf der Etikette nicht deklariert werden! 

Naturweine riechen und schmecken anders, sagen wir, intensiver, individueller. Frucht und Terroir kommt stärker zum Ausdruck. Ich war positiv erstaunt über die Vielfalt der Aromen und die intensive Frucht, speziell bei den Weissen.

Kopfschmerzen am nächsten Tag?

Wer schon nach einem Glas Wein, oder am nächsten Tag Kopfschmerzen vom Weintrinken hat oder sogar Hautausschläge bekommt, sollte mal natürliche Weine probieren, z.B. vom Weingut De Fermo. Den Wein kann man bei www.boitelweine.ch bestellen z.B. ein Degustationspaket mit je 2 Flaschen pro Wein (siehe unten).

Wichtig – unbedingt vorher öffnen!

Damit sich natürliche Weine, von weiss bis rot, in ihren Aromen richtig entfalten können, sollten sie 2 Stunden vor dem Trinken geöffnet oder noch besser dekantiert werden.


Das Weingut De Fermo

De Fermo ist ein italienisches Weingut in den Abruzzen in der Provinz Pescara. Es hat schon nach kurzer Zeit Auszeichnungen gewonnen und exportiert seine Weine in die ganze Welt. Auf dem 17 ha grossen Gut werden drei Weine produziert. Im Rebberg wird biodynamisch gearbeitet. Die Trauben werden von Hand geerntet. Alle Weine sind unfiltriert und ohne irgendwelche chem. Zusätze zur Verbesserung des Weines.

Lucrezia Liberato-Scioli de Fermo führt das Weingut zusammen mit ihrem Schwager Stefano Papetti Ceroni. Lucrezia hat ihre Weine an meiner Degustation vom 5. Februar vorgestellt.

Prologo 2011

Der Prologo ist ein sortenreiner Montepulciano d’Abruzzo. Der Wein wird während zwei Monaten in Zementtanks und danach ein Jahr in grossen slovenischen Eichenfässern gekeltert. Schwarzrote undurchsichtige Farbe; Kraft, Eleganz und Ausgewogenheit konnten in diesem Wein sehr schön vereint werden. Angenehme Säure, schöne Fruchtnoten, schon jetzt trinkreif, wird sich aber in den nächsten Jahren noch steigern.

Der 2011er Prologo hat beim bedeutenden italienischen Weinführer „Vini d’Italia dell’Espresso“ 18 von 20 Punkten bekommen. Ein tolles Resultat, werden doch für diesen Weinführer etwa 20.000 Weine von etwa 2.300 italienischen Top-Weingütern und -Kellereien verkostet und bewertet, 278 Weine wurden prämiert, darunter der Prologo..

Preis/Fl. Fr. 29.50

Launegild 2012

Launegild ist ein sortenreiner Chardonnay, das spürt man auch in der Nase und im Gaumen. Angenehme Aromen von Pfirsich und Äpfel begleiten einen mittellangen Abgang und mit 0.6 mlg Restzucker ist er eher auf der trockenen Seite. Ein sehr schöner, kraftvoller Weisswein, der nicht nur zum Apéro genossen wird. Auch Launegild wird mit den Jahren noch besser.

Preis/Fl. Fr. 27.-

Le Cince 2012

Le Cince ist ein sortenreiner Rosé aus Montepulcianotrauben. Die Farbe ist eher etwas dunkler als die herkömmlichen Rosés, weil die Maische länger mit dem Traubensaft in Berührung war. Ein spannender Rosé mit einer wundervollen Fruchtnote für Geniesser, die einen gehaltvollen Rosé lieben und der sich daher hervorragend als Begleiter zum Essen eignet.

Preis/Fl. Fr. 22.-



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Roséweine - Le Rosé de Floridène

Posted on July 30, 2013 at 12:38 PM Comments comments (0)
Bei meinem Bericht in Sommerhitze 2 habe ich den Rosé de Floridène als einen der besten Rosés beschrieben. Ich wurde dann gefragt, ob dies nur meine persönliche Meinung wäre. Nein, und das aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe viel zu wenig Roséweine getrunken oder degustiert und auf meinen Geschmack alleine möchte ich mich für eine solche Aussage nicht verlassen. Ich habe den Rosé de Floridène auf dem Weingut Château Reynon von Denis und Florence Dubourdieux degustiert. Er hat mir sehr gut gefallen. Nachträglich habe ich folgendes gefunden:

Der berühmte Weinjournalist Anton Laurent hat auf seiner Home Page www.thewinepatriot.com eine Weindegustation mit 400 verschiedenen Roséweinen aus dem Jahr 2012 aus Frankreich durchgeführt. Der Rosé de Floridène wurde mit 94-95 Punkten als der beste Rosés aus dem Bordeaux ausgezeichnet. Mehr Punkte bekamen noch eine paar Rosés aus der Provence und aus dem Bandol. 

Bei einer zweiten Degustation aus den Besten der 400 wurden 5 Weine für eine Degustation zu Musik ausgewählt (Pour déguster en mélodie c’est ici.) Unter diesen 5 befindet sich auch der Rosé de Floridène.

Der Rosé hat sich in den letzten Jahren wie alle Weine qualitativ sehr entwickelt. Viele Weingüter produzieren heute einen Rosé. Speziell im Bordeaux ist die Produktion im Steigen. Auch Stephan Neidberg von Château Canon la Gaffelière hat für 2012 einen Rosé produziert. Ich persönlich bin kein grosser Rosé-Freund. Aber Rosé-Weine sind beliebt und gute Rosés werden nicht nur im Sommer getrunken. Daher habe ich auch immer meine Augen und Ohren nach einem richtig guten Rosé offen gehalten. Auch ist meine Suche noch nicht abgeschlossen. Ich möchte noch einen Rosé aus der Provence in mein Sortiment aufnehmen - wer suchet der findet.

Wie wird denn ein Rosé überhaupt produziert?
Dazu gibt es verschiedene Methoden von denen ich die zwei wichtigsten hier beschreiben möchte:

Bei der ersten Methode werden wie bei der Rotweinproduktion die roten Beeren in die Bottiche gebracht. Durch das Eigengewicht der Trauben fliesst der helle Saft aus den Beeren und die Beerenhäute (Maische) schwimmen oben auf. Die Länge des Maischekontaktes ist dann ausschlaggebend für die Farbe des Rosés. Je länger man wartet umso mehr roter Farbstoff wird aus den Häuten extrahiert. Zum richtigen Zeitpunkt wird dann der Saft abgezogen und in ein anderes Fass gepumpt. Diese so genannte Saignée-Methode hat den Nebeneffekt, dass der verbleibende Rotwein aufgrund des dann grösseren Anteils an Schalen (Maische) höhere Konzentration erhält. Sie wird häufig im Bordeaux angewendet.

Bei der zweiten Methode werden die roten Trauben nach einer gewissen Maischekontaktzeit gepresst. Der verbleibende Saft wird abgepumpt und wie ein Weisswein gekeltert.
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